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Ratgeber Restaurant-Marketing

Marketing für Restaurants:
Aus Gästen werden Stammgäste.

Du brauchst keine Agentur und kein Werbebudget, um mehr aus deinen Gästen zu machen. Dieser Ratgeber zeigt, was ein Abend- oder Abholrestaurant mit wenig Zeit selbst tun kann: gefunden werden, Kontakt halten, zurückholen.

Der Schwerpunkt liegt auf Stammgästen. Wer schon einmal bei dir gegessen hat, kennt deine Küche und deinen Weg zur Tür. Ihn wieder einzuladen ist meist einfacher, als einen Fremden zu überzeugen. Wo abholbereit einen Schritt übernimmt, steht es dabei.

Die Reihenfolge

Wo fängt gutes Restaurant-Marketing an?

Nicht bei Anzeigen und nicht beim nächsten Instagram-Trend. Fang dort an, wo Gäste dich heute schon suchen, und sorge dafür, dass sie dich danach wiederfinden. Drei Dinge tragen am weitesten:

  1. Ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil.

    Dort landen die meisten, die „Restaurant in der Nähe“ oder deinen Namen suchen.

  2. Eine eigene Gästeliste.

    Kontakte, die dir gehören und die du ohne Plattform erreichst, mit Einwilligung.

  3. Ein Anlass, dich zu melden.

    Ein neues Gericht, die Saison, ein ruhiger Wochentag. Kurz geschrieben, mit einem Link zum Bestellen.

Was gehört ins Google-Unternehmensprofil?

Prüfe zuerst die Grundlagen: Öffnungszeiten, auch an Feiertagen und in den Ferien, Telefonnummer, Adresse und die Speisekarte. Nichts kostet mehr Vertrauen als ein Gast, der vor verschlossener Tür steht, obwohl Google „geöffnet“ sagt.

Lade eigene Fotos hoch, von Gerichten, vom Gastraum und vom Eingang. Antworte auf Bewertungen, auch auf die kritischen: kurz, freundlich, ohne Rechtfertigung. Spätere Leser sehen vor allem, wie du reagierst.

Dann der wichtigste Schritt für Bestellungen: Trag deinen eigenen Bestell-Link ein. Im Profil öffnest du „Bearbeiten“, dann „Links“ und das Feld „Bestellung von Speisen“, bei manchen Profilen heißt es „Speisekarte“. Steht dort nichts von dir, zeigt Google oft einen Lieferdienst an.

Mit abholbereit: Die Übersicht im Dashboard führt dich mit einer kurzen Anleitung durch genau diesen Schritt. Hängst du an den Link ?ref=google an, ordnet die Auswertung Bestellungen von dort der Herkunft „Google-Link / Unternehmensprofil“ zu.

Die eigene Liste

Wie baust du eine eigene Gästeliste auf?

Eine Gästeliste ist eine Liste von Menschen, die dir erlaubt haben, ihnen zu schreiben. Das ist der Unterschied zu Followern oder Bewertungen: Die Liste hängt an keinem Algorithmus und an keiner Plattform. Du erreichst deine Gäste auch dann, wenn ein Netzwerk seine Regeln ändert.

Frag an den Stellen, an denen Gäste ohnehin Kontakt mit dir haben: bei der Abholbestellung, am Tisch und auf der Rechnung. Und sag, was sie davon haben, etwa: „Du erfährst als Erstes, wenn es Spargel gibt.“

Mit abholbereit: Jede Bestellung landet in deiner Gästeliste, mit Bestellhistorie und Umsatz. Im Checkout gibt es einen eigenen Haken für E-Mail-Nachrichten, der nie vorausgewählt ist. Die Liste teilt sich automatisch in Segmente: neue Gäste, Stammgäste ab drei Bestellungen und Gäste, die seit mehr als 45 Tagen nicht bestellt haben. Du kannst sie jederzeit als CSV exportieren.

Was musst du beim Datenschutz beachten?

Für Werbung per E-Mail brauchst du die ausdrückliche Einwilligung des Gastes. Die wichtigsten Punkte in Kürze:

  • Aktiv zustimmen. Der Gast setzt den Haken selbst. Ein vorausgewähltes Kästchen zählt nicht.
  • Double-Opt-in. Nach der Anmeldung bekommt der Gast eine Mail mit einem Bestätigungslink. Erst nach dem Klick schreibst du ihm. So ist nachweisbar, dass die Adresse wirklich ihm gehört.
  • Abmelden mit einem Klick. Jede Nachricht enthält einen Abmeldelink, und eine Abmeldung gilt sofort.
  • Erkennbarer Absender. Name und Anschrift deines Restaurants gehören in jede Mail.

Eine Bestellung allein ist keine Einwilligung. Auch alte Visitenkarten aus der Schale an der Kasse sind keine Newsletter-Liste. Bei Fragen zu deinem Einzelfall hilft eine Rechtsberatung.

Mit abholbereit: Die Bestätigung per Link, der Abmeldelink, Name und Anschrift des Restaurants sowie das Datum der Einwilligung sind in jeder Mail eingebaut. Geschrieben wird nur an Gäste, die zugestimmt, ihre Adresse bestätigt und sich nicht abgemeldet haben.

Wie erreichst du Gäste, die im Lokal essen?

Über Abholbestellungen allein wächst eine Liste langsam. Die meisten Gäste sitzen bei dir am Tisch und hinterlassen dabei keine Adresse. Ein Aufsteller mit QR-Code ändert das: Der Gast scannt, trägt sich ein und stimmt zu, dass du ihm schreiben darfst.

Damit das funktioniert, braucht der Aufsteller einen klaren Satz statt „Folge uns“. Etwa: „Stammgast werden: Erfahre als Erste, wenn es Wild oder das Wochenend-Menü gibt.“ Stell ihn dorthin, wo Gäste warten, also auf den Tisch, an die Theke und neben die Kasse. Und sag deinem Team, dass es ihn beim Abräumen ruhig einmal erwähnen darf.

Mit abholbereit: Die Seite „Stammgast werden“ gehört zu deinem Shop. Im Dashboard findest du den QR-Code und zwei Druckvorlagen: einen Tischaufsteller und einen Beileger für die Rechnung. Wer sich so einträgt, landet in derselben Gästeliste wie deine Abholgäste, auch hier mit Bestätigung per E-Mail.

Restaurant-Newsletter

Wie oft sollte ein Restaurant-Newsletter kommen?

So oft, wie du etwas zu sagen hast, und selten genug, dass sich niemand belästigt fühlt. Für die meisten Restaurants ist ein bis zwei Mal im Monat ein guter Ausgangspunkt. Ein fester Rhythmus hilft dir, dranzubleiben. Ein echter Anlass ist aber wichtiger als ein fester Termin.

Anlässe gibt es genug: ein neues Gericht, Saisonstart, ein Feiertag, geänderte Öffnungszeiten, ein Wochentag, an dem die Küche regelmäßig Luft hat. Verschick die Nachricht ein paar Stunden, bevor Gäste über das Abendessen nachdenken, nicht mitten in der Nacht.

Was schreibst du in eine Aktion?

Eine gute Restaurant-Mail ist kurz. Ein Anlass, ein Gericht, ein Knopf zum Bestellen. Ein paar Regeln helfen:

  • Konkreter Betreff. „Dieses Wochenende: Kürbis-Risotto“ sagt mehr als „Unser Newsletter im Oktober“.
  • Schreib, wie du am Tresen redest. Du-Form, kurze Sätze, keine Ausrufezeichen-Ketten.
  • Ein Foto vom echten Gericht. Lieber dein Handyfoto als ein Stockbild.
  • Ein Angebot mit Ende. Ein Rabattcode, der zwei Wochen gilt, gibt einen Grund, jetzt zu bestellen.

Nicht jeder Gast braucht dieselbe Nachricht. Neue Gäste lädst du zur zweiten Bestellung ein. Stammgästen dankst du, zum Beispiel mit einem Gericht, das es nur für die Liste gibt. Wer lange nicht da war, bekommt ein „Wir vermissen dich“ mit einem kleinen Rabatt.

Mit abholbereit: Im Pro-Tarif schreibst du Aktionen per E-Mail direkt an deine Gästeliste, an alle oder an ein Segment. Vorlagen wie „Wir vermissen dich“ füllen Betreff und Text vor, du änderst, was du willst. Eine Aktion lässt sich sofort senden oder planen; pro Tag geht höchstens eine Nachricht raus.

Wie misst du, ob eine Aktion etwas bringt?

Öffnungsraten sagen wenig darüber, ob jemand bestellt hat. Aussagekräftiger ist die Frage: Wie viele Bestellungen und wie viel Umsatz kamen danach? Das einfachste Werkzeug dafür ist ein eigener Rabattcode je Aktion. Jede Einlösung zeigt dir, dass der Gast wegen genau dieser Nachricht bestellt hat.

Das funktioniert auch offline: ein Code auf dem Flyer in der Tüte, ein anderer in der Instagram-Story. Nach zwei Wochen weißt du, welcher Weg sich lohnt. Leg vorher fest, wie lange der Code gilt, ob er einmal je Gast gilt und ob es einen Mindestbestellwert gibt.

Mit abholbereit: Rabattcodes legst du im Dashboard an, mit Ablaufdatum, Mindestbestellwert, Höchstzahl an Einlösungen und auf Wunsch „einmal je Kunde“. Die Liste zeigt Einlösungen und Umsatz je Code. Der Knopf in einer Aktions-Mail trägt den Code schon ein. Im Pro-Tarif siehst du zu jeder Aktion Bestellungen und Umsatz.

Was gehört in die Instagram-Bio?

Ein Link, der direkt zum Bestellen führt, statt einer Startseite mit fünf Menüpunkten. Dazu ein Satz, was man bei dir bekommt und wann: Küche, Stadtteil, Abholzeiten. In Stories und Beiträgen verweist du dann auf „Link in der Bio“.

Mit abholbereit: Dein Shop hat eine eigene Adresse, die du in die Bio setzen kannst. Mit ?ref=instagram am Ende zählt die Auswertung Bestellungen von dort unter „Instagram“. Das Startpaket im Dashboard liefert eine Instagram-Story, ein Feed-Bild und ein Druckmotiv mit deinem Namen und deinem Bestell-Link, auf Wunsch mit einem deiner Rabattcodes.

Gastronomie-Marketing mit abholbereit

Was übernimmt abholbereit, und was bleibt bei dir?

abholbereit ist ein Bestellsystem für Restaurants mit Abholung. Daraus entsteht deine Gästeliste. Gästeliste mit Segmenten und Export, Rabattcodes, Statistiken und „Stammgast werden“ per QR-Code gehören zum Starter-Tarif. Aktionen per E-Mail mit Auswertung je Aktion gehören zum Pro-Tarif. Aktionen per WhatsApp sind noch in Arbeit.

Bei dir bleiben das Google-Profil, deine Fotos, die Antworten auf Bewertungen und die Frage, was du deinen Gästen erzählen willst. Welche Leistung in welchem Tarif steckt, steht auf der Seite Preise.

Für dein Restaurant

Passt das zu deinem Betrieb?

Leg deinen eigenen Shop an: Anmeldung per E-Mail-Code, Speisekarte hochladen, Gäste bestellen direkt bei dir. Oder beschreibe uns deinen Betrieb im Anfrageformular.