Provision und Gebühren
Was berechnet Lieferando einem Restaurant?
Lieferando rechnet mit Restaurants über eine Provision auf den Bestellwert ab. Die Höhe hängt davon ab, wer liefert.
Anfang 2021 nannte die Deutschland-Chefin von Lieferando zwei Sätze: 13 Prozent, wenn das Restaurant selbst ausliefert, und 30 Prozent, wenn ein Lieferando-Fahrer das Essen bringt.
Im Juni 2022 hat der Mutterkonzern Just Eat Takeaway die Provision in den meisten europäischen Märkten um rund einen Prozentpunkt erhöht, auch bei Lieferando in Deutschland. Daraus ergeben sich rechnerisch etwa 14 Prozent bei eigener Lieferung und etwa 31 Prozent mit Lieferando-Fahrern.
Lieferandos eigene Beispielrechnung für Partner aus dem Jahr 2026 passt dazu: Dort stehen 14 Prozent Provision, dazu eine Verwaltungsgebühr von 0,64 € je Bestellung. Auf beides kommen 19 Prozent Mehrwertsteuer. Weitere Posten sind möglich, etwa TopRank für eine bessere Platzierung in der App.
Eine aktuelle, öffentlich einsehbare Preisliste für alle Partner haben wir nicht gefunden. Die Konditionen können je nach Vertrag abweichen. Wenn du Lieferando-Partner werden willst oder schon bist, prüf die Provision, mögliche Zusatzgebühren und die Laufzeit in deinem Angebot. Bestehende Partner sehen jeden Posten in der wöchentlichen Rechnung im Partner Hub.
Quellen, abgerufen am 27.09.2026: heise online, 18.02.2021 (13 und 30 Prozent, Angabe von Lieferando); Berliner Abendblatt, 29.06.2022 (Erhöhung um einen Prozentpunkt, nach einer Reuters-Meldung); Lieferando Partner Hub, Hilfeartikel „Die Partner-Rechnungen verstehen“ mit Beispielrechnung, Abrechnungszeitraum Mai 2026 (nur für Partner einsehbar).