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Ratgeber Plattformen

Uber Eats Partner werden.
Was es kostet und was im Vertrag steht.

Partner wirst du über die Händlerseite von Uber Eats und einen Basisvertrag mit Uber. Uber nennt für Deutschland drei Grundsätze: 30 Prozent, wenn Uber-Kuriere liefern, 14 Prozent, wenn du selbst lieferst, und 14 Prozent bei Abholung; für Uber One gelten eigene Sätze. Auf die Gebühren kommt laut Händler-AGB Umsatzsteuer dazu. Dazu kann eine Aktivierungsgebühr kommen, deren Höhe nicht öffentlich ist.

Alle Angaben zu Uber Eats auf dieser Seite stammen aus der Preisseite von Uber Eats für Händler und den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Händler, jeweils mit Quelle. Was dort nicht steht, sagen wir dazu.

Eine Hand hält eine Papiertüte mit verpacktem Essen.
Foto: Mel Chipfakacha auf Unsplash

Rechner

Was kostet dich Uber Eats im Monat?

Trag deine Bestellungen, deinen Bestellwert und die Sätze aus deinem Angebot oder deiner Partner-Rechnung ein. Der Rechner zeigt, was die Plattform im Monat kostet und was übrig bleibt, wenn ein Teil deiner Stammgäste direkt bei dir zum Abholen bestellt. Kommas sind erlaubt.

Deine Zahlen

Vom Bestellwert. Laut Preisseite von Uber 30 % mit Uber-Kurieren, 14 % bei Selbstzustellung und Abholung; maßgeblich ist dein Basisvertrag.

Feste Gebühren je Bestellung aus deiner Rechnung, sonst 0.

Stammgäste und Nachbarn, die dich schon kennen und abholen würden. Schätz vorsichtig.

Tarif bei abholbereit

Dein Monat, netto

Umsatz über Uber Eats
2.500,00 €
Provision
350,00 €
Gebühren je Bestellung
0,00 €
Uber Eats kostet dich
350,00 €
Je Bestellung
3,50 €
Anteil am Umsatz
14 %
Bestellungen direkt im eigenen Shop
30
Gesparte Provision und Gebühren
105,00 €
Tarif bei abholbereit
− 49,00 €
Bleibt dir mehr im Monat
56,00 €
Im Jahr
672,00 €
Der Tarif rechnet sich
ab 14 Bestellungen

Ohne Mehrwertsteuer: Auf Provision und Gebühren kommen 19 % Mehrwertsteuer, die du als Vorsteuer verrechnest, wenn du zum Vorsteuerabzug berechtigt bist. Bei Online-Zahlung im eigenen Shop kommen die Gebühren deines Zahlungsdienstes dazu. Der Rechner läuft in deinem Browser, nichts wird gespeichert.

Anmeldung

Wie werde ich Uber-Eats-Partner?

Auf der Händlerseite von Uber Eats gibst du Name oder Adresse deines Betriebs ein und startest die Anmeldung. Was danach gilt, steht in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Händler (zuletzt geändert am 16.09.2025):

  • Basisvertrag unterschreiben. Die AGB gelten nur zusammen mit einem Basisvertrag, den du und Uber unterzeichnet (Teil 1, Ziffer 2). Darin stehen deine Gebührensätze (Teil 2, Ziffer 5).
  • Unterlagen einreichen. Uber nennt zum Beispiel Gewerbebewilligung, Ausweis, Nachweis der Eintragung, Steueridentifikationsnummer, Angaben zur Umsatzsteuer, Ausschankbewilligung und Bankunterlagen (Teil 2, Ziffer 2).
  • Modell wählen. Uber liefert mit eigenen Kurieren (in den AGB „Marktplatz-Modell“), du lieferst selbst („Aggregator-Modell“) oder deine Gäste holen ab („Abholungsmodell“).
  • Gerät oder Schnittstelle. Bekommst du ein Gerät von Uber, bleibt es Ubers Eigentum. Bei Verlust, Beschädigung oder verspäteter Rückgabe fällt eine Pauschale von 150 Euro an, wenn du keinen geringeren Schaden nachweist (Teil 2, Ziffer 1).

Wie lange es bis zur ersten Bestellung dauert und wann die Aktivierungsgebühr fällig wird, steht nicht in den öffentlichen Unterlagen. Frag danach, bevor du den Basisvertrag unterschreibst.

Provision und Gebühren

Was kostet es, Uber-Eats-Partner zu sein?

Uber nennt die Gebühr „Servicegebühr“. Im Marktplatz- und im Abholungsmodell wird sie laut AGB auf den Verkaufspreis deiner Artikel einschließlich Umsatzsteuer berechnet, im Aggregator-Modell nach der Methode in deinem Basisvertrag. Die Gebühr selbst ist netto, die Umsatzsteuer kommt dazu. Für Deutschland veröffentlicht Uber diese Sätze:

  • 30 % Uber liefert mit eigenen Kurieren Preisseite für Händler, Deutschland
  • 14 % Du lieferst selbst Lieferkosten trägst du
  • 14 % Deine Gäste holen ab Abholgebühr, keine Lieferung
  • +19 % Umsatzsteuer auf die Gebühren Vorsteuer, wenn du abziehen darfst

Uber One: Für Uber One, das kostenpflichtige Mitgliedsprogramm für Gäste, nennt die Preisseite eigene Sätze: 33 Prozent mit Uber-Kurieren und 12 Prozent, wenn du selbst lieferst. Ob die Vorteile für dein Restaurant gelten, entscheidet laut Preisseite Uber Eats.

Was dazukommen kann: eine Aktivierungsgebühr, die Pauschale für Geräte und die Kosten eigener Angebote wie Rabatte; bei einem Rabatt auf den Artikel rechnet Uber die Servicegebühr vom ermäßigten Preis (Teil 2, Ziffer 9). Für bessere Plätze in der App kannst du „Sponsored Listings“ buchen und zahlst dann je Klick (Anlage D). Erstattungen an Gäste für mangelhafte oder falsche Bestellungen, die du zu vertreten hast, zieht Uber von deinem Umsatz ab; anfechten kannst du einen Abzug innerhalb von 14 Kalendertagen (Teil 2, Ziffer 1 und 2).

Was nicht öffentlich ist: die Höhe der Aktivierungsgebühr und die Laufzeit des Basisvertrags. Wie viel eine Provision bei einem einzelnen Gericht vom Rohertrag übrig lässt, rechnest du im Ratgeber Wareneinsatz berechnen nach.

Lieferung

Liefert Uber Eats in meiner Stadt selbst aus?

Nur im Marktplatz-Modell. Dann übergibst du die Bestellung an einen Kurier, mit dem Uber zusammenarbeitet, und zahlst den höchsten Satz. Im Aggregator-Modell bietet Uber laut AGB „keine Lieferdienste“ an: Du lieferst mit eigenen Leuten, bezahlst sie selbst und trägst die Verantwortung für die Lieferung und deine Fahrer (Teil 3, Abschnitt B). Im Abholungsmodell liefert niemand (Teil 3, Abschnitt C). Den Lieferradius kann Uber nach eigenem Ermessen ändern (Teil 2, Ziffer 7).

Für ein Restaurant in einer kleineren Stadt heißt das: Gibt es vor Ort keine Uber-Kuriere, bleiben Selbstzustellung oder Abholung, und auf jede Bestellung zahlst du 14 Prozent (bei Uber One 12 Prozent), auch auf die von Stammgästen, die dich ohne App finden würden. Ob es in deinem Ort Uber-Kuriere gibt, klärst du bei der Anmeldung.

Vertrag

Was steht in den Händler-AGB von Uber Eats?

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Händler sind öffentlich. Diese Punkte solltest du kennen, bevor du den Basisvertrag unterschreibst:

  • Laufzeit im Basisvertrag Die AGB nennen keine Mindestlaufzeit und keine ordentliche Kündigungsfrist; beides regelt dein Basisvertrag. Frag danach, bevor du unterschreibst.
  • Änderungen mit sechs Wochen Vorlauf Uber kann die AGB mit sechs Wochen Frist in Textform ändern. Widersprichst du nicht, gilt die Änderung; widersprichst du, können beide Seiten sofort schriftlich kündigen (Teil 1, Ziffer 3).
  • Auszahlung jede zweite Woche Im Marktplatz-Modell überweist Uber deinen Umsatz abzüglich Servicegebühr und Erstattungen jede zweite Woche (Teil 3, Abschnitt A).
  • Preise wie im Lokal Für Basisverträge, die nach dem 3. November 2024 geschlossen wurden, übernimmt Uber deine Preise aus dem Ladengeschäft und gleicht abweichende App-Preise daran an (Teil 2, Ziffer 5).
  • Gästedaten nur für die Bestellung Daten, die du von Uber bekommst, darfst du nur nutzen, um die Bestellung zu erfüllen, und nicht für gezielte Werbung oder Analysen mit anderen Daten zusammenführen (Teil 2, Ziffer 11).
  • Geräte zurückgeben Geräte von Uber bleiben Ubers Eigentum; bei Verlust, Schaden oder verspäteter Rückgabe werden 150 Euro pauschal fällig (Teil 2, Ziffer 1).

Quelle: Uber Eats Deutschland, Allgemeine Geschäftsbedingungen für Händler, zuletzt geändert am 16.09.2025, abgerufen am 28.10.2026. Maßgeblich ist die Fassung in deinem Vertrag.

Eigene Gäste

Gehören mir die Gäste, die über Uber Eats bestellen?

Nein, nicht für dein Marketing. Laut AGB darfst du personenbezogene Daten, die du von Uber bekommst, nur nutzen, um die Bestellung zu erfüllen, und nur über die Werkzeuge von Uber; kopieren oder speichern darfst du sie nicht, außer im Aggregator-Modell, um sie für die Lieferung an deine Fahrer weiterzugeben (Teil 2, Ziffer 11). Einen Gast, der über die App bestellt hat, kannst du also nicht von dir aus zu einer Aktion einladen.

Bei den Preisen gilt für neuere Verträge: Was du im Lokal verlangst, verlangt Uber auch in der App. Wer bei dir direkt bestellt, spart dir die Servicegebühr. Der Grund dafür ist dann kein Rabatt, sondern dass der Gast dich kennt und dein Link oder QR-Code schneller zur Hand ist als die App.

Plattform und eigener Shop

Lohnt sich Uber Eats für mein Restaurant?

Uber Eats bringt dir Gäste, die dich noch nicht kennen, und dort, wo Uber Kuriere hat, Lieferung. Dafür zahlst du auf jede Bestellung. Für viele Restaurants passt beides nebeneinander: die Plattform für neue Gäste, ein eigener Shop für Abholung und Gäste, die schon wiederkommen.

Uber Eats und eigener Shop im Vergleich
Uber Eats Eigener Shop mit abholbereit
Neue Gäste Gäste finden dich in der App Keine App-Reichweite: Gäste kommen über deinen Link, dein Google-Profil, den QR-Code oder das Stadtverzeichnis
Kosten 12 bis 33 Prozent Servicegebühr je Bestellung, je nach Modell und Uber One, dazu eine mögliche Aktivierungsgebühr Fester Monatspreis von 0 € bis 99 €, keine Provision
Lieferung Mit Uber-Kurieren, wo es sie gibt, sonst selbst Keine Lieferung, deine Gäste holen ab
Vertrag Laufzeit laut Basisvertrag Monatlich kündbar, ohne Einrichtungsgebühr
Gästedaten Nur zur Erfüllung der Bestellung, nicht für dein Marketing Ab Starter steht jeder Gast in deiner Gästeliste, Werbung nur mit seiner Einwilligung

Wie der eigene Shop im Alltag läuft, von der Bestellung bis zur Küchenansicht mit Ton, zeigt die Seite zum Bestellsystem. Wie sich Provision gegen einen festen Monatspreis rechnet, steht auf der Seite Lieferando-Alternative für Abholung, was Lieferando im Vertrag verlangt unter Lieferando Partner werden, alle Tarife bei den Preisen.

Fragen

Was Wirte zu Uber Eats fragen

Ist die Anmeldung bei Uber Eats kostenlos?

Nicht unbedingt. Die Händler-AGB von Uber Eats kennen eine Aktivierungsgebühr für die Freischaltung in der App; ob und in welcher Höhe sie für dich anfällt, steht in deinem Basisvertrag. Eine öffentliche Angabe zur Höhe haben wir nicht gefunden.

Wie viel Provision nimmt Uber Eats?

Laut Preisseite von Uber Eats für Deutschland 30 Prozent, wenn Uber-Kuriere liefern, und 14 Prozent, wenn du selbst lieferst oder deine Gäste abholen; für Uber One nennt Uber 33 und 12 Prozent. Im Marktplatz- und Abholungsmodell wird laut AGB auf den Verkaufspreis einschließlich Umsatzsteuer gerechnet, auf die Gebühr kommt Umsatzsteuer dazu.

Wie kündige ich bei Uber Eats?

Laufzeit und ordentliche Kündigung regelt dein Basisvertrag, nicht die öffentlichen AGB. Widersprichst du einer Änderung der AGB, können laut AGB beide Seiten sofort schriftlich kündigen. Geräte von Uber gibst du am Ende zurück.

Kann ich Uber Eats und einen eigenen Bestell-Shop gleichzeitig nutzen?

In den Händler-AGB haben wir keine Klausel gefunden, die das verbietet. Für Basisverträge, die nach dem 3. November 2024 geschlossen wurden, gleicht Uber die Preise in der App an die Preise in deinem Lokal an, und Uber kann deine Preise bei der Platzierung in der App berücksichtigen. Daten aus der Plattform darfst du nicht nutzen, um mit Uber zu konkurrieren. Dein eigener Shop spart dir die Servicegebühr auf Bestellungen von Gästen, die dich schon kennen.

Wann zahlt Uber Eats aus?

Im Marktplatz-Modell überweist Uber laut AGB jede zweite Woche deinen Umsatz abzüglich Servicegebühr und Erstattungen.

Nachlesen

Quellen

Abgerufen am 28.10.2026.

Für dein Restaurant

Passt das zu
deinem Betrieb?

Leg deinen eigenen Shop an: Anmeldung per E-Mail-Code, Speisekarte hochladen, Gäste bestellen direkt bei dir. Oder beschreibe uns deinen Betrieb im Anfrageformular.